Psychotherapie
Die Gesprächspsychotherapie zielt darauf ab, ein seelisches Gleichgewicht zu erhalten oder wieder zu erlangen.
Die Psyche bietet die oft unterschätzte Chance, neben verbesserter Stimmung auch Einfluss auf unsere Gesundheit und damit auf die Lebensqualität zu entfalten. Das seelische Befinden folgt unseren gewohnten Verhaltensmustern, unseren Gedanken und lenkt uns oft unwillkürlich in ein Wechselbad der Gefühle. Damit einhergehende Stimmungsschwankungen sind bis zu einem gewissen Grad gesund und gehören zum Leben dazu. Wenn jedoch die Balance der inneren Wahrnehmung stark in eine schwermütige Gedankenwelt umschlägt, wird der Zustand als Beeinträchtigung erlebt. Niemand ist davor geschützt, wenn die Lebenssituation ständig nach neuen Lösungen verlangt und die Übersicht schließlich verloren geht. Diese Überforderung ist heute als Burnout-Syndrom bekannt und bedarf besonderer Aufmerksamkeit, um Folgeerkrankungen zu vermeiden.
Eine aus dem Gleichgewicht geratene Psyche kann körperliche Beschwerden hervorrufen oder beeinflussen, die wiederum umgekehrt zu einer Beeinträchtigung der psychischen Gesundheit führen können. Diese sich gegenseitig beeinflussenden Faktoren gilt es aufzulösen und zu helfen, mit gestärktem Willen und mit neuem Bewusstsein, innere und äußere Probleme zu bewältigen. Begleitende Anwendungen anderer Therapieformen können sinnvoll sein.
Eine Gesprächspsychotherapie zielt darauf ab, bestimmte erworbene Muster zu beeinflussen, um z.B Angst, Traurigkeit, Mutlosigkeit, Schlaflosigkeit und möglicherweise Schmerzen so wahrzunehmen, um zu einer Lebensbalance zurückzufinden.
Empfohlen: Erste Sitzung 45-60 Minuten. Grundsätzliche Problemerkennung und Anamnese.
Zehn Folgesitzungen á 45 Minuten im Abstand von je 14 Tagen Falls eine Indikation für eine Fortsetzung der Behandlung besteht, wird ein Therapieplan für angezeigte neue Ziele erstellt.
Grundsätzliche Betrachtungen:
Vorab ist die Vorstellung faszinierend, dass unsere Psyche ein Konstrukt der eigenen Gedankenwelt ist, unabhängig davon, dass fremde und körpereigene Substanzen Einfluss haben können. Unserer Psyche begegnen wir im Inneren, Unsichtbaren und nicht Greifbaren. Dennoch werden wir durch Gedanken auf unmerkliche Art beeinflusst und gesteuert. Wir sind, was wir denken, wir könnten tun, was wir uns vorstellen.
Die Einordnung positiver Verhaltensweisen sich selbst und anderen gegenüber beginnt mit der gedanklichen Orientierung und wird von der inneren Balance beeinflusst. Je ausgeglichener wir uns fühlen und agieren, umso erfolgeicher können eigene Ziele neu definiert und vielleicht erreicht werden. Die Erkenntnis, dass verständnisvolle Gespräche helfen können, ist historisch überlieferte Weisheit.
Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen. Guy de Maupassant franz. Schriftsteller 1850-1893
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